Oberpfälzer Gockel

Bereits die alten Römer züchteten zum Brot- und Spiele- Zeitvertreib streitlustige Hähne, um diese im Kampf gegeneinader antreten zu lassen. Dieses barbarische Gebaren exportierten sie dann auch in die erorberten Gebiete ihres Imperiums. Ein heute noch sichtbares Relikt dieser Zeit ist die in England beheimatete Hühnerrasse "Altenglischer Kämpfer". Sein bayrischer Verwandter ist der Oberpfälzer Gockel, der viele der im Laufe der Jahrhunderten durch Züchtung erworbenen Eigenschaften mit seinem angelsächsischen Cousin teilt:

Unser Hans Hermann und seine Stammhalter. Der Oberpfälzer Gockel zeichnet sich einerseits durch aggressives Verhalten, selbstbewusstes Auftreten sowie andererseits ungezügelte Leidenschaft und einem ausgeprägten Beschützerinstinkt aus.Es wird deutlich: Diese Eigenschaften bedingen und verstärken einander wechselseitig, was wohl insgesamt daran liegen mag, dass diese Art mit einer großen Portion Testosteron ausgestattet wurde.
Kostproben dieser rabiaten Natur erhielt der Autor dieser Zeilen bereits mehrfach beim arglosen Spaziergang über den Hof, wenn Hans Hermann plötzlich von hinten zur Attacke bläst. Auffällig ist dabei, dass er diesen Hahnenkampf nur mit Männern veranstaltet. Weibliche Vertreter der menschlichen Spezies wurden dagegen (noch) nicht angegriffen.
Weiterhin beeindruckt der Oberpfälzer Gockel durch sein lautstarkes Organ: Das charakteristische Kikeriki ertönt wie ein Sierenruf durch die verschlafene Ortschaft und das nicht nur am Morgen...Zusammenfassend lässt cih sagen, dass Oberpfälzer Gockel zwar keine Schmuse- Hähne sind, ihren Rollen als Vater, Security und Liebhaber jedoch äußerst gewissenhaft nachkommen.

 
 
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Onkel Thomas

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